Abschluss der Lehre ist nicht Ende des Lernens

Wenn man seinen Karriereweg schon nach dem Erwerb der mittleren Reife beginnt, fängt man mit einer klassischen Lehre, einer dreijährigen Berufsausbildung mit begleitender Berufsschule an. Dabei entscheidet man sich für etwas, dass einem Spaß macht und wozu man das Handwerk von der Pike auf erlernen will. Oft kristallisiert sich aber erst später heraus, welches Berufsfeld letztenendes das richtige für den Einzelnen ist. Fortbildung zum Erwerb wichtiger Schlüsselqualifikationen bietet den richtigen Weg zur beruflichen Veränderung und zur persönlichen Weiterentwicklung.

Die Konkurrenz ist groß

Die Ausbildung zum Übersetzer kann auf akademischem Wege erfolgen oder als Berufsausbildung an Akademien oder in der Privatwirtschaft. Darüber hinaus, gibt es viele Muttersprachler, die als sogenannte Quereinsteiger in die Branche eingestiegen sind und einen durchaus bedeutenden Wettbewerbsvorteil durch ihre Muttersprachlichkeit haben. Oft ist diese dann auch zweisprachig, so dass sie in Qualität und Schnelligkeit der Bearbeitung ihrer Aufträge nur schwer zu übertreffen sind. Umso wichtiger, dass sich Übersetzer fit halten und es empfiehlt sich auf Zusatzqualifikationen durch Weiterbildung, z.B. zum Betriebswirt, zu setzen.

Es gibt weniger zu tun

Kaum ein Übersetzer arbeitet heute noch hauptberuflich. Viele können selbst die gängigsten Fremdsprachen, Übersetzungshilfen online, wie bei Googles Goggle, verhelfen auch reinen Muttersprachlern zu einem mulitlingualen Blickwinkel und machen menschliche Helfer überflüssig. Was an Übersetzungsarbeiten anfällt, wird eher nebenbei erledigt, an externe Büros ausgegeben, die dann ihrerseits Kräfte auf Honorarbasis beschäftigen. Um konkurrenzfähig zu bleiben sollte man also auch nach der Lehre nicht das Lernen abschließen. Konsequente Weiterbildung ist nicht nur in beruflicher Hinsicht ein Plus, sondern es macht auch Spaß immer wieder Neues zu lernen und so das Gehirn fit zu halten.